Räucherwelt & Praxis für geistige Heilweisen
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Was ist eigentlich Duft

Unseren Geruchssinn können wir weder austricksen noch ausschalten. Es ist der einzige Sinn, den wir nicht beeinflussen können. Duft können wir nicht sehen und nicht anfassen. Er dockt an den Nervenenden der Riechnerven an und wird von der Nase als elektronische Nervenimpulse unmittelbar an das Limbische System weitergeleitet. Dabei erfolgt die Reaktion: "mag ich" oder "mag ich nicht".

Doch manchmal ist es schwer, sich sozusagen auf den ersten Duft einen Eindruck zu verschaffen. Wir sind hin und her gerissen, wissen nicht, ob wir diesen Duft mögen oder nicht. Dann entdecken wir erst auf den "zweiten Duft" unsere Zuneigung oder Ablehnung. Ihr seht, Duft hat viel mit Emotionen zu tun.

Meine Empfehlung beim "erduften" von etwas Neuem ist: schließt die Augen und nehmt langsam und sanft den Duft in euch auf. Kommt er in eurem Herzen an, ist er ein zur Zeit passender Duft. Endet er jedoch weiter oben, dann ist er - für den Moment - nicht passend.

Oft höre ich von meinen Menschen: "ich habe mal gehört, dass ein Duft, den ich nicht mag, genau der richtige ist".

Mmmh, meine Meinung dazu lautet: meine Seele, mein Körper signalisieren mir sehr genau, was mir zur Zeit gut tut. Wenn ich einen Duft ablehne, tut er mir nicht gut. Es gibt also keinen Grund, mich mit Düften zu "belasten", die ich zur Zeit nicht mag.

Wenn wir also einen Duft mögen, dann signalisiert unser Körper, dass er genau das möchte. Dann kommt der Instinkt ins Spiel, er reagiert ziemlich schnell und gibt die Rückmeldung, das wir diesem Duft "vertrauen" können. Das hat wiederum mit dem limbischen System zu tun, in dem die Emotionen verarbeitet werden. Denn dort werden alle Informationen gespeichert - schwarz und weiß, gut und böse, Freude und Angst usw.

Mögen wir einen Duft, sind wir bereit, uns der Pflanzenwelt zu öffnen, d. h., unsere Seele nimmt ihn sozusagen in den Arm, so kann er für uns wirken.

(Foto: Fotolia #35226599)