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Räucheranleitung

Wie geht räuchern? Welche Möglichkeiten gibt es und wann kann was eingesetzt werden. Dies ist ein kurzer Überblick, willst Du mehr wissen, komm in meinen Workshop.

Alle meine Räuchermischungen werden mit Hilfe von energetischen Testungen in liebevoller Handarbeit von mir hergestellt. Bei diesen Mischungen steht nicht nur der Duft im Vordergrund, sondern ich setzte bewusst auf die Wirkung der enthaltenen Räucherstoffe, daher empfehle ich die feinstoffliche Räucherung. Mutter Natur beschenkt uns mit einer Vielzahl an Heilkräutern und -pflanzen. Jede einzelne Pflanze ist in der Lage, Gutes für uns zu tun - wenn wir es nur zulassen. Beschreitest du den Weg der Natur, nimmt dich der Duft von Kräutern und Pflanzen sanft in den Arm, während dich ihre Wirkung auf deine Emotionen schauen lässt. Ein wahrhaft großartiges Geschenk.

Alle verwendeten Kräuter & Pflanzen sind zu 100% naturrein. Der Geruch der Mischungen im "kalten" Zustand ist eher unauffällig. Erst beim sanften Erwärmen entfalten sich die einzelnen Duftnoten. Alle meine Mischungen wirken besonders bei der feinstofflichen Räucherung, können aber auch gern in einem Schälchen (1TL) an einen warmen Ort oder auf den Nachttisch etc. gestellt werden.

Räuchern auf dem Sandbett = feinstoffliches Räuchern (ohne Qualm)

Für die feinstoffliche Räucherung benötigst du ein Gefäß, in das man ein Teelicht stellen kann. Auf diesem Gefäß liegt ein Räuchersieb oder ein Räucherblech auf. Von einer Räucherung in einer Aromaschale rate ich ab, da die Schalen sehr schlecht sauber zu machen sind. Das Sieb bzw. das Blech liegt dabei immer direkt auf dem Gefäß auf, eventuell vorhandene Aromaschalen sind zu entfernen.

zum Thema Räuchersand
Bitte verwende keinen Vogelsand, dieser enthält meist Anis, der beim Erwärmen seinen Duft verströmt. Das ist hier nicht gewollt.

• bei Benutzung mit einem Sieb: Auf das Räuchersieb (statt Blech) wird eine Lage grober Sand verteilt.
• bei Benutzung mit einem Räucherblech (statt Sieb): Auf das Blech wird eine Lage feiner Sand gestreut.

Nun wird maximal ¼ Teelöffel vom Räucherwerk auf den Sand getan. Jetzt stellst du das Teelicht in das Gefäß und zündest es an. Bitte nicht die Mischung, sondern nur das Teelicht anzünden ;-)

Es dauert eine kleine Weile, bis du die ersten Duftnoten wahrnimmst. Die Pflanzen und Kräuter entfalten ihren Duft und ihre Wirkung nach und nach und vor allem sehr sanft (ohne Qualm).

Der Duft breitet sich wie ein Duftteppich im gesamten Raum aus. Ist die Duftwahrnehmung der Mischung zu schwach, kann noch ein wenig mehr von der Räuchermischung nachgelegt werden, ist sie zu stark, dann etwas weniger.

Die Räuchermischung kann 2-6 Stunden wirken oder solange das Teelicht brennt. Die Räucherstoffe können nicht verbrennen, da die Kerze ihre Hitze an den Sand abgibt. Der Sand wiederum erwärmt das Räucherwerk sehr sanft, das sich seinerseits öffnet und für dich arbeitet.

Räuchern auf dem Sieb

Hierbei benötigst du ein Gefäß, in das man ein Teelicht stellen kann. Auf das Sieb wird ca. ¼ - ½ Teelöffel von dem Räuchergut aufgelegt. Jetzt zündest du das Teelicht (nicht die Mischung) an.

Bei dieser Art der Räucherung ist es notwendig, dass du dabei bleibst und mit einem kleinen Löffel die Kräuter ein wenig hin und her bewegst = umrührst. Die Räucherdauer beträgt je nach Räucherstoff zwischen 5-10 Minuten. Auf dem Sieb verbrennen die aufgelegten Räucherstoffe in relativ kurzer Zeit, daher das „umrühren“, um diesen Prozess ein wenig zu verlängern. Fängt es an brenzlig oder verbrannt zu riechen, schiebst du die Räucherstoffe an den Rand des Siebes und legst etwas Neues auf.

Bei der Siebräucherung hast du eine kurze Zeit Duft - jedoch mehr als bei der Kohleräucherung. Durch die (fast) direkte Hitzeeinwirkung haben die Pflanzen nur eine kurze Zeitspanne, in der sie für dich wirken können.

Diese Art der Räucherung wird für Rituale und für Räucherungen verwendet, bei denen man keine lange Wirkungsweise benötigt.

Räuchern auf Kohle

Hierfür benötigst du ein feuerfestes Gefäß, das mit viel Sand gefüllt ist. In den Sand stellst du hochkant eine spezielle Räucherkohle und zündest sie an. Diese ist mit einem Schnellzünder versehen, damit die Kohle schnell durchglüht. Dabei knistert und zischt der Kohletab etwas. Ist die Kohle durchgeglüht = grau, legst du den Kohletab mit einem Löffel flach hin (die Mulde in der Kohle sollte nach oben zeigen) und legst dein Räuchergut auf.

Auch hier ist es wichtig, dass du dabei bleibst und das Räuchergut in Bewegung hältst. Hier vernimmst du nur ein paar Sekunden etwas von dem Duft, jedoch schenken dir die Pflanzen keine Wirkung, da die Kohle sehr heiß ist und alles innerhalb von ein paar Sekunden verbrennt.

Diese Art der Räucherung wird gerne für Rituale etc. verwendet, bei denen viel Rauch benötigt wird.

Räuchern mit Kohle

Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, mit Kohle zu räuchern. Ein hoher Räucherbecher wird zu ¾ mit Sand gefüllt. Obenauf wird ein Kohletab gelegt und angezündet. Ist er gut durchgeglüht = grau, dann grabe ihn mit einem Kupferlöffel/Räucherlöffel in die Mitte des Sandes ein. Häufe den Sand oben wie einen Trichter auf und steche in der Mitte bis zur Kohle hinunter ein Loch (geht gut mit dem Stiel des Räucherlöffels). Lege ein kleines Sieb vorsichtig auf den Trichter über das Loch und auf das Sieb ein wenig vom gewünschten Räuchergut. Der Duft begleitet Dich ca. 30 Minuten.

Diese Art der Räucherung kann gut als Ritual zelebriert werden.

Räuchern von weißem Salbei

Loser Salbei (zum Abräuchern für kurze Momente, Personen, „einmal durch den Raum gehen“)

Hierfür benötigst du eine feuerfeste Schale, Specksteinschale oder die Schale von deinem Räuchergefäß / Duftlampe – falls sie abnehmbar ist. Du legst einige Stengel vom Salbei in die Schale und zündest sie direkt an. Du benötigst keinen Sand, keine Kohle und keine Kerze.

Dann lischst du die Flammen und räucherst dich, Räume oder Gegenstände mit dem Rauch direkt ab.

Salbei – Smudge Stick (zur gründlichen Haus-/Wohnungsreinigung, für längere Reinigungsrituale auch bei Personen)

Nimm Dir eine feuerfeste Schale zur Hand, zünde den Smudge Stick an der Spitze an und lösche nach kurzer Zeit die Flamme. Puste sanft um eine stärkere Rauchentwicklung zu erhalten und gehe intensiv durch die Räume. Vor allem in Ecken setzt sich Negativität gern ab, räuchere sie gründlich ab. Evtl. musst du den Stick erneut anzünden. Sehr schön auch zur Aurareinigung.

Den Smudge Stick löscht du, indem du ihn in einer Schale oder im Sand ausdrückst. Lasse ihn gut auskühlen und verwende ihn beim nächsten Mal weiter. 

Ist der Rauch an einigen Stellen schwarz statt hell, verweile dort, bis er heller wird. Geschieht das nicht, räuchere diese Stellen am nächsten Tag erneut ab, sprich dabei ein Gebet oder was immer dir in den Sinn kommt. 

Räuchern von Palo Santo

Palo Santo = Heiliges Holz ist mein persönlicher „Lebensretter“ in allen Lebenslagen. Es gibt Palo Santo als geschnittenes Holz (f. Mischungen oder auch zum alleine Räuchern) und als Holzstücke. Durch das Holz verläuft eine Copal-Ader, die dem Holz einen wunderbaren Glanz verleiht. Manchmal scheint es, als glitzern kleine Diamanten im Licht. 

Zünde das Holzstück an, warte einen Moment und „wedle“ die Flamme aus. Räuchere dich mit dem Rauch komplett ab. Ich fange immer oben an und ende unten an den Füßen. Mache es so, wie dein Bauchgefühl es sagt, es gibt kein richtig und kein falsch. 

Auch hier ist es möglich, das die Farbe des Rauches von hell zu dunkel wechselt. Wiederhole das „abräuchern“ solange, bis der Rauch wieder heller wird. Habe gute, positive Gedanken, sprich ein Gebet oder tue, was immer dir in den Sinn kommt. 

Ich habe solch ein Hölzchen immer dabei und kann es schnell verwenden. Eine weitere Möglichkeit es zu verwenden ist, ein kleines Stückchen abzuschneiden und in der Hosentasche dabei zu haben. Es schützt und behütet uns vor Fremdenergien.        

Räuchern mit Kyphi - eigene Herstellung

Kyphi - eine altägyptische Räuchermischung lässt uns besonders in den Abendstunden zur Ruhe kommen. Die Zutaten stammen zum großen Teil aus überlieferten Rezepturen, ein kleinerer Teil wurde mir durch die geistige Welt mitgeteilt. Fein vermahlene Hölzer (soweit das geht) treffen auf pulverisiertes Harz. Sultaninen baden mehrere Nächte in rotem Wein, bevor sie fein pürriert wurden. Blüten und Gräser wurden sanft zerkleinert. Alle Zutaten werden gründlich miteinander vermengt und in einem Ritual mit schamanischer Trommelmusik und einer speziellen Räucherung zu kleinen Kügelchen geformt.

Du benötigst ein Räuchergefäß mit einem Sieb und ein Teelicht. Lege jeweils eine Kugel auf das Sieb - ohne Sand - und zünde das Teelicht an. Lasse die Kugel solange auf dem Sieb verräuchern, wie es gut für dich ist. Du  kannst die Kugel gern an einem weiteren Tag verräuchern - eben so lange, wie sie ihren Duft für dich abgibt.

Hast du Fragen zu den Mischungen oder zur Handhabung des Räuchergefäßes bzw. der Räucherstoffe? Dann rufe mich gerne unter 02306-9418714 an. Gern kann ich dir auch per Skype die Handhabung zeigen. 

Ich wünsche dir eine gute Zeit.

Deine Lisa Weniger
(Copyright TalaNia)

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